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Oster-Mahnwache auch dieses Mal wieder in Jülich. Protest gegen Urananreicherung.

JÜLICH. Energiewende und Frieden statt Urananreicherung und Krieg" war die zentrale Forderung mehrerer Initiativen und Verbände, die am Karfreitag bundesweit zur Teilnahme an Ostermärschen aufgerufen hatten. In Jülich beteiligte sich das Aktionsbündnis „Stop Westcastor" daran mit einer Mahnwache vor dem Standort der UranzentrifugenFirmaETC.


Etwas mehr als 20 Friedensaktivistinnen und -aktivisten waren dem Aufruf gefolgt. "Deutschland sichert sich mit dem Betrieb der Urananreicherung in Gronau und der Jülicher ETC den Status einer stillen Atommacht", erläuterte Marita Boslar vom Aktionsbündnis die Standortwahl.


Mit der Mahnwache wolle man auf eine mögliche Atomwaffenverbreitung und die Belieferung von Atomkraftwerken in Kriegsgebieten hinweisen. Abgelehnt werde weiterhin das 100-Milliarden-Sonderpaket der Bundesregierung für die Bundeswehr. Uneingeschränkte Zustimmung erhielt ihre Aussage: „Wir verurteilen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine, er bringt den Menschen unermessliches Leid und Tod. Wir sind alarmiert: Ukrainische Atomanlagen sind auch Ziel von militärischen Angriffen der russischen Truppen. In mehreren dieser Anlagen befindet sich von Urenco angereichertes Uran in den Brennelementen.“


Das Aktionsbündnis „Stop Westcastor"protestiert gegen Urananreicherung und Krieg.


(Foto: Schostal)




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