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Ostermarsch 2021 in NRW- Auch in Düren

Mit Kundgebungen in Dortmund, Duisburg, Köln und anderen Städten, haben am Samstag, dem 03.04.2021 mehrere hundert Menschen den Ostermarsch Rhein-Ruhr begonnen. Am Karfreitag hatte es unter anderem Ostermarschaktionen der Anti-Atomkraft-Bewegung in Gronau und Jülich gegeben.


In diesem Jahr gab es, nach langer Pause, auch in Düren wieder einen Ostermarsch. Ca 50 Menschen unterschiedlicher Altersgruppe haben sich am Samstag, dem 03.04.2021, unter Einhaltung der Coronaschutzbestimmungen, auf dem Kaiserplatz/Ecke Markt unter dem Motto: „Atomwaffenverbot durchsetzen, Abrüsten, Klima schützen!" versammelt. Der Schwerpunkt in Düren, war der ehemalige Atomwaffenstandort Nörvenich, der seit dem Abzug der Bomben als Ausweichort für den Atomwaffenstandort Büchel/Eifel genutzt wird und somit Element der „Nuklearen Teilhabe“ ist, an der die Bundesregierung aus SPD und CDU völkerrechtswidrig festhält.


In den Redebeiträgen wurde auf die Gefahren für Menschen und Umwelt hingewiesen, die vom Militärflugplatz Nörvenich ausgehen. Auch die Vergeudung von Finanzmitteln durch das Militär wurde angesprochen.


Im Verlauf der Kundgebung richtete der Dürener Bürgermeister Frank Peter Ullrich (SPD) Grußworte an die Kundgebungsteilnehmer*innen. Dazu Heiner von der FriedensGruppeDüren: „Auch wenn der Bürgermeister bestimmte Dinge anders sieht und bewertet, so herrschte Einigkeit an einem wichtigen Punkt und zwar in der Ablehnung von Atomwaffen und der „Nuklearen Teilhabe“. Dies kann sicherlich die Basis sein für weitere konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem Bürgermeister und den Aktivist*innen der FriedensGruppeDüren.“

Nach der Kundgebung haben sich mehrere Teilnehmer*innen auf den Weg nach Düsseldorf begeben, um an dem dortigen Ostermarsch zu beteiligen.




Dürener Zeitung vom 06.04.2021
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