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Friedens Gruppe

Düren

 

Es mag Zeiten geben
in denen wir zu machtlos sind,
Ungerechtigkeiten vorzubeugen.
Aber es darf nie eine Zeit geben,
in der wir nicht protestieren.

(Elie Wiesel)

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Aktuelles

Nächstes Treffen der Gruppe
Mittwoch, den 21.01.2026 um 18:30​

Ort:

​Haus der Evangelischen Gemeinde zu Düren (Wilhelm-Wester-Weg 1, 52349 Düren)

Kundgebung am Do., 8.1.2026, 17:30
Köln, Bahnhofsvorplatz
Nein zur völkerrechtswidrigen US-Agression gegen Venezuela!
Informationen dazu unter

https://koelner-friedensforum.org/kundgebung-am-do-8-1-1730-nein-zur-voelkerrechtswidrigen-us-agression-gegen-venezuela/

Protest gegen Völkerrechtsbruch

Am Dienstag, den 06.01.2026 haben sich in Aachen ca 80 Menschen am Elisenbrunnen versammelt um gegen den völkerrechtswidrigen Angriff der USA auf den souveränen Staat Venezuela und die Festnahme und Entführung des rechtmäßigen Präsidenten Maduro zu protestieren.

Wir veröffentlichen an dieser Stelle ein paar Fotoimpressionen

Ausführliche Berichte und Stellungnahme der FriedensGruppeDüren folgen.

​​Brief an den Weihnachtsmann
Erich Kästner

 

Lieber guter Weihnachtsmann,
Weißt du nicht, wies um uns steht?
Schau dir mal den Globus an.
Da hat einer dran gedreht.

 

Alle stehn herum und klagen.
Alle blicken traurig drein.
Wer es war, ist schwer zu sagen.
keiner wills gewesen sein.

 

Uns ist gar nicht wohl zumute.
Kommen sollst du, aber bloß
Mit nem Stock und mit ner Rute.
Beide bitte ziemlich groß.

 

Leg die Herrn der Industrie,
Auch wenn sie sich harmlos stellen,
Kurz entschlossen übers Knie,
Denn das hilft in solchen Fällen.

 

Ziehe denen, die regieren,
Bitteschön, die Hosen stramm.
Wenn sie heulen und sich zieren,
Zeig auf ihr Parteiprogramm.

 

Und nach München lenk die Schritte,
Wo der Hitler wohnen soll.
Hau dem Guten, bitte, bitte,
Den Germanenhintern voll!

 

Komm, erlös uns von der Plage,
Weil ein Mensch das gar nicht kann.
Ach, das wären Feiertage!
Lieber, guter Weihnachtsmann …

https://www.deutschelyrik.de/brief-an-den-weihnachtsmann.html

​​Friedenslied auf Platz 8 der TOP 444

 

„Nein, meine Söhne geb ich nicht“ von Reinhard May belegte bei den diesjährigen TOP 444, ausgestrahlt von WDR 4 in der Zeit vom 27.11 bis 29.11.2025, Platz Nummer 8. (https://www1.wdr.de/radio/wdr4/aktionen/top444/finale-platzierungen-112.html)

 

Bei den TOP 444 konnten die Zuhörer*innen im Vorfeld 3 Titel benennen, die ihre Favoriten sind. Diese Vorschläge waren dann die Grundlage für die Platzierungen

 

Die Platzierung des beeindruckenden Friedensliedes, welches Kriegsdienstverweigerung und die Ablehnung, Söhne (auch Töchter) für den Krieg wegzuschicken thematisiert, ist besonders erfreulich, da der SWR dieses Antikriegslied noch vor Kurzem aus der Vorschlagsliste für die Hitparade entfernt hatte.

 

Als Begründung nannte der Sender den »Verdacht der Manipulation«. Diese Erklärung wirkt fadenscheinig und wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet. In einer Liste mit über 1.000 Titeln soll ausgerechnet bei diesem einen Lied Manipulation vorgelegen haben? Während Songs wie »Bohemian Rhapsody« von Queen bereits mehrfach den ersten Platz belegen konnten, soll nur bei Reinhard Meys Antikriegslied Unregelmäßigkeit bestanden haben? Diese Ungereimtheit lässt Zweifel an der tatsächlichen Motivation dieser Entscheidung aufkommen.

Offensichtlich war dieser Umstand einigen Hörer*innen bekannt und ihre Motivation an der Abstimmung teilzunehmen und für das beeindruckende Friedenslied zu voten. Mit Erfolg, denn am Samstag abend wurde im WDR Fernsehen „Nein, meine Söhne geb ich nicht“ als Video und im WDR 4 Radio als Audio ausgestrahlt.
Lisa Feller, die gemeinsam mit Bastian Bender die TOP 444 im WDR-Fernsehen präsentierte, war offensichtlich von diesem Lied beeindruckt.

Alles in Allem ein Lichtblick in einer Zeit, wo die Gesellschaft auf Krieg eingestimmt werden soll!


Link zu „Meine Söhne geb ich nicht“: Reinhard Mey & Freunde - Nein, meine Söhne geb' ich nicht [Offizielles Video]

​​Frieden schaffen - Vom Krefelder zum Berliner Appell

Mitschnitt der Veranstaltung am 25.Oktober 2025 im Seidenweberhaus Krefeld (04:15:19)

https://youtu.be/p2388wEkJ1I


Link Krefelder Appell:

https://www.atomwaffena-z.info/glossar/begriff/krefelder-appell
Link Berliner Appell:

https://nie-wieder-krieg.org/berliner-appell/

​Pressehinweis:

​Den Atomkrieg üben

 

Das diesjährige Atomkriegsmanöver „Steadfast Noon“ geht heute (24.10.2025) mit deutscher Beteiligung zu Ende. Die Debatte über einen europäischen Nuklearschirm oder eine deutsche Atombombe dauert an.

 

Der gesamte Beitrag kann hier als PDF heruntergeladen werden (3 Seiten, 59 KB):

https://6eb3e6c0-1a73-4e23-b626-36b75eb8892d.usrfiles.com/ugd/6eb3e6_d1865d38626c4ccda1e97020961e49dd.pdf

er stammt von

https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10170

ist dort aber nur noch als Auszug zu finden.

​Bericht:

​Friedensbewegung demonstriert in Nörvenich

 

Rund 150 Menschen sind dem Aufruf von Friedensgruppen gefolgt und haben am 11.Oktober 2025 an der Demonstration in Nörvenich teilgenommen. Diese richtetet sich gegen das ab nächste Woche beginnende NATO-Atomkriegsmanöver „Steatfast Noon“. An der Kriegsübung mit Schwerpunkt am niederländischen Atomwaffenstandort Voelkel, beteiligt sich auch das in Nörvenich stationierte Taktische Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“ mit 3 für den Abwurf von Atombomben konzipierten Tornados und 4 Eurofighter. Die Demonstranten forderte unter anderem den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und die Ächtung der Atomwaffen weltweit.

 

Video der Abschlusskundgebung in Nörvenich:
https://fair.tube/w/rDjt8D6ou9ywtj7BbxPhYT (externe Links zum Videoportal fair.tube, 01:42)

​Presseerklärung:
Vorbereitungskreis „Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden“

​Demonstrationen in Berlin und Stuttgart

 

Friedensbewegung setzt deutliches Zeichen gegen die zunehmende Kriegsgefahr und Militarisierung der Gesellschaft Vereint gegen Völkermord, soziale Verrohung und Sozialabbau und für das Ende von Kriegen und Hass.


20.000 Menschen in Berlin und 15.000 in Stuttgart haben heute ihr Bekenntnis für Frieden und Diplomatie, gegen Krieg und Hochrüstung auf die Straße getragen. Der Vorbereitungskreis „Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden“ vereinte erfolgreich eine gewachsene soziale und politische Opposition gegen die Hochrüstungspläne und die Verschuldungspolitik der Bundesregierung. Eine Widerstandsbewegung, die sich gegen den sozialen Kahlschlag wehrt, der mit der hochgefährlichen Aufrüstung der Bundesregierung einhergeht, weil das Geld für marode Schulen, den Öffentlichen Nahverkehr, das Gesundheitswesen, die Kultur sowie Klimaschutz und globale Entwicklung gebraucht wird.

Die Rednerinnen und Redner stellten sich entschieden gegen die Aufrüstungspläne der Bundesregierung, verurteilten die Mitschuld Deutschlands am israelischen Völkermord in Gaza, sprachen sich gegen die Wehrpflicht aus, lehnten die erwartete Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland ab und forderten Diplomatie statt Waffenlieferungen. Und sie äußerten ihre Befürchtung, dass der Druck des Schuldenmachens dieses Land zwangsläufig noch unsozialer machen wird.

Die 500 unterstützenden Organisationen, Initiativen und Gruppen haben mit ihrer Mobilisierung diesen Erfolg möglich gemacht. Dem gemeinsamen Engagement von Friedensbewegten, jung und alt, von Gewerkschaftern und Parteimitgliedern ist es zu verdanken, dass in Berlin und in Stuttgart Tausende Menschen ihr Bekenntnis für eine andere Politik friedlich auf die Straße getragen haben.

Nun geht die Friedensbewegung mit ihren Partner:innen mit gestärktem Vertrauen weiter in einen heißen Herbst, um einen nuklearen Winter zu verhindern.

 

Bereits am 11. Oktober steht der Protest gegen das Atomkriegsmanöver „Steadfast Noon“ in Nörvenich an. https://www.friedenskooperative.de/sites/default/files/noervenich_250919_print.pdf (PDF, 2 Seiten, 858 KB)

 

Die Friedensbewegung wird sich der verantwortungslosen Politik der Konfrontation weiter entgegenstellen und Alternativen aufzeigen zu Krieg und Hochrüstung. Wir wollen nicht kriegstüchtig sein, sondern friedensfähig. Wir brauchen Diplomatie und Entspannungspolitik statt Eskalation und Kriegsvorbereitung. Das ist das Fazit dieses Tages.


Redebeiträge und Videos Berlin:

https://youtu.be/yMsuevvV1Ls

Redebeiträge und Videos Stuttgart:

https://friedensdemo0310.org/stuttgart/
 

​Die „Parade gegen Krieg und Militarisierung“ am 30.August 2025 in Köln wurde vorzeitig mit fadenscheinigen Begründungen und  massivem Polizeieinsatz vorzeitig aufgelöst. Unser folgende Bericht und Fotos aus Sicht eines Teilnehmers an der Demonstration veröffentlichen wir als Gegendarstellung zu der Berichterstattung in den Medien, die tendenziös aus Sicht der Polizei erfolgte.

Bericht

​Köln: Polizei eskaliert auf gemeinsamer Demonstration  des Bündnises  „Rheinmetall-Entwaffnen“ und dem „Kölner Friedensforum“

 

Die Demonstration fand mit ca 3000 Teilnehmer*innen unter dem Eindruck der fortschreitenden Militarisierung Deutschlands sowie der EU und der teilweisen Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland im Kölner  Grüngürtel statt.


Bereits der Start der Demonstration wurde durch die Schikane der Polizei auf über eine Stunde hinausgezögert und mit vermeintlichem Verstoß gegen die Auflagen begründet. Nach wenigen hundert Metern kam es erneut zu mehreren Versuchen, die Demo zu stoppen, erneut begründet mit dem Verstoß gegen die Auflagen. Angeführt wurden hier Vermummungen durch zu hoch gehaltene Transparente der Demonstrationsteilnehmer:innen.

 

Ihr vorläufiges Ende fand die Demo bereits vor dem Erreichen der Zwischenkundgebung. In einer engen Seitenstraße entschied die Polizei, die Demo anzuhalten und den Teil des  „Rheinmetall-Entwaffen“ Camps vom Teil  des „Kölner Friedensforum“ abzuspalten und einzukesseln. Ohne jegliche Kommunikation mit der Versammlungsleitung, griff die Polizei die Versammlung an und nahm einzelne Teilnehmer*innen fest. Die Polizei trennte die Demo unter dem Einsatz massiver Gewalt und veranlasste die Durchsuchung des Lautsprecherwagens vom „Rheinmetall-Entwaffnen“ Demoblock. Durch den folgenden Gewaltexzess der Polizei unter Einsatz körperlicher Gewalt und Pfefferspray kam es zu über 50 Verletzten.

 

Mit dem Einbruch der Dunkelheit entschied die Polizei, die übriggebliebenen Demonstrant:innen einer polizeilichen Maßnahme zu unterziehen und kündigte die Erkennungsdienstliche Behandlung (ED-Behandlung) der übriggebliebenen etwa 1000 Versammlungsteilnehmer:innen an. Die angekündigte ED-Behandlung dauert bis zum frühen Morgen. Die Arbeit der Demosanitäter:innen wurde behindert und die weitere Sicherstellung der medizinischen Versorgung unter Androhung von Platzverweisen zum Teil unterbunden.

 

Diese deutliche Eskalation des antimilitaristischen Protests besonders des Bündnisses „Rheinmetall Entwaffnen“ zeigt, wie die Aufrüstung und Militarisierung mit dem Angriff auf demokratische Rechte einhergeht. Die Militarisierung des deutschen Imperialismus zur Durchsetzung ihrer wirtschaftlichen Interessen auf der Welt geht einher mit der inneren Militarisierung und der Unterdrückung von Antikriegsprotesten. Bereits im Vorhinein wurde versucht, das Camp gerichtlich zu verbieten. Dieser Angriff des Staates zeigt den politischen Willen der Unterdrückung kritischer Stimmen.

Beiträge anderer Medien dazu:

https://www.jungewelt.de/artikel/507513.repression-gegen-friedensbewegung-amtliche-ausfl%C3%BCchte.html

https://www.jungewelt.de/artikel/507466.dkp-verurteilt-polizeiangriffe-auf-antimilitaristische-demonstration.html

https://www.unsere-zeit.de/polizeischikane-und-verletzte-bei-friedensdemonstration-in-koeln-4806889/

Videoschnipsel (externe Links zum Videoportal fair.tube):

von der Bühne (14:24)

von einer Aktion (05:34)

vom Protest (10:20)

Stadt Düren

Selbstverständnis

Wer für Frieden eintritt, geht vom Grundsatz gleicher Rechte für alle Menschen aus. Rassismus und Nationalismus sind mit einer Politik der Verständigung und der Humanität nicht vereinbar. Wir lehnen deshalb eine Zusammenarbeit mit Organisationen und Personen ab, die Menschenrechte nur für sich oder die eigenen Gruppe gelten lassen wollen.

Über Uns

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Vereint für den Frieden

 

Die FriedensGruppeDüren ist ein freier Zusammenschluss von einigen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Weltsicht.

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Lokal handeln, global denken

 

Wir treffen uns mit dem Ziel, ein friedliches Zusammenleben von Menschen vor Ort und in der Welt zu erhalten und/oder zu befördern.

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Zentrales Thema: Frieden

 

Dabei ist allen Beteiligten bewusst, dass es einen engen Zusammenhangs mit anderen Themen (Umwelt, Klima, Gerechtigkeit, Migration, ..) gibt.

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Email:

lieblux@aol.com

Verantwortlich: Heiner Krüger. Malteserstraße 22. 52349 Düren​​

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