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Kommt am 9. Oktober 2021zur Demonstration gegen die Atomkriegsübung der Bundeswehr nach Nörvenich!



Die Luftwaffe der Bundeswehr will Mitte Oktober im Rahmen des Manövers "Steadfast Noon" erneut üben, wie man Atombomben aus unterirdischen Lagern an Tornado-Kampfjets anbringt und diese Bomben im Einsatzziel abwirft.

Geübt wird mit Attrappen. Das Atomkriegsmanöver findet jedes Jahr europaweit mit Beteiligung aller NATO-Staaten der „Nuklearen Teilhabe“ statt. Der Fliegerhorst Nörvenich unweit von Köln spielt dabei eine zentrale Rolle. Er ist

Ausweichstandort für die auf dem Fliegerhorst Büchel (Eifel) stationierten Tornado-Kampfjets. Weil Büchel für mehrere Jahre wegen Modernisierungsarbeiten (für 259 Millionen Euro!) nur eingeschränkt nutzbar ist, werden Tornados aus Büchel für diese Zeit nach Nörvenich verlegt, um auch an den Manövern weiterhin teilnehmen zu können. In Büchel wird ein „Notbetrieb“ aufrechterhalen.


In der Bevölkerung um Nörvenich regt sich Widerstand, jeden Tag erinnert der Fluglärm an die brisante atomare Bedrohung.

  • Die Atombomben sollen in den nächsten Jahren ersetzt werden durch lenkbare und programmierbare Modelle. Ein Atomkrieg wird wahrscheinlicher, denn mit programmierbaren „Mini-Nukes“ wird die Einsatzschwelle für Atomwaffen gesenkt.

  • Die Bundeswehr ist bereit zu einem „atomaren Ersteinsatz“, so ist es in der NATO-Doktrin verbindlich festgehalten.

  • Die Bundesrepublik hat sich über das völkerrechtswidrige Konstrukt der „atomaren Teilhabe“ völlig dem Atomkriegskurs von NATO und USA verpflichtet und verfolgt die wahnsinnige Idee, einen Atomkrieg regional begrenzen und „gewinnen“ zu können.


Der Einsatz von und die Drohung mit Atomwaffen widersprechen gemäß des Rechtsgutachtens des Internationalen Gerichtshofes von 1996 eklatant dem humanitären Völkerrecht. Jeder Einsatz von Atomwaffen hätte verheerende

Auswirkungen und kann nie gerechtfertigt werden!


Atomkriegsübungen und atomare Hochrüstung verschlingen Unsummen, die woanders nötig gebraucht würden. Die neuen Atombomben B 6112

werden insgesamt rund 10 Milliarden US-Dollar kosten, für die neuen Bomber der Bundeswehr sind Ausgaben von über 8 Milliarden Euro eingeplant. Zum Vergleich: mit dem Geld für die Bomber ließen sich Krankenhausbetten für mehr als 1 Million Menschen finanzieren!


Die USA haben fast alle Verträge zu Rüstungskontrolle und Rüstungsbeschränkung einseitig aufgekündigt. Aber es gibt eine Alternative zu der zunehmenden atomaren Konfrontation: Der Atomwaffenverbotsvertrag der UNO, der im Januar 2021 in Kraft getreten ist! Damit sind Entwicklung, Produktion, Test, Erwerb, Lagerung, Transport, Stationierung und Einsatz von Kernwaffen verboten, desgleichen die Drohung damit, gleichfalls die direkte oder indirekte Übernahme der Kontrolle über Atomwaffen.


Wir fordern:


- Absage des Atomkriegsmanövers „Steadfast Noon“

- Abzug der Atomwaffen aus Deutschland

- Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag

- Stopp der atomaren Aufrüstungsprogramme

- Beendigung der „Nuklearen Teilhabe“

- Abrüsten statt Aufrüsten!


Wer im Jahr 2021 Atomkriege übt, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt, denn bei einem Atomkrieg kann es keine Gewinner, sondern nur Verlierer geben.


Demonstrieren wir gemeinsam gegen Atomkriegsmanöver und für

eine Welt ohne Atomwaffen!


9. Oktober 2021, 12:00 Uhr- 52388 Nörvenich, Schloss


Veranstalter: FriedensGruppeDüren, Antikriegsbündnis Aachen, Kampagne "Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt"



Unterstützer:innen: Gruppen: Aachener Friedenspreis e.V.; Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF); Antiatomplenum Köln; Arbeitsgemeinschaft Frieden Trier; attac IndeRur; Die Falken KV RheinErftKreis; Die Linke. Brühl; Die Linke. Fraktion im Kreistag RheinErft; Die Linke. Kreisverband Euskirchen; Die Linke. Kreisverband RheinErft; Die Linke. Landesvorstand NRW; Die Linke. RheinErftKreis; Die Linke. Stadtverband Hürth; DFGVK Aachen; DFGVK Bundesverband; DFGVK Gruppe Köln; DFGVK NRW; DFGVK Trier (wenn sich die DFGVK RLP meldet könnt ihr das auch weglassen); DKP Aachen; DKP RheinlandWestfalen; Friedensgruppe Daun; Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA); IPPNWRegionalgruppe Aachen; Kirchenkreis Jülich; Komitee für Grundrechte und Demokratie; Kooperation für den Frieden; Netzwerk Friedenskooperative; Ostermarsch Rhein/Ruhr; pax christi Gruppe Bonn; pax christi Gruppe Düren; pax christi im Bistum Aachen; Sozialdemokratische Bildungsinitiative GauAlgesheim; "Stop Westcastor" Jülich Einzelpersonen: Dr. Alexander Neu MdB Linkspartei; Andrej Hunko, Aachen, MdB Linkspartei; Annegret Klasen, Polch; Dr. Brigitte Hornstein, IPPNW Gruppe Münster; Carmen HellerMacherey, Düren; Christoph R. Janik; Dirk Vogelskamp Düren; Dr. Elke Koller, Internationaler Versöhnungsbund, Regionalgruppe CochemZell; ErnstLudwig Iskenius (IPPNW); Prof. Dr. Gerd Bosbach, Statistiker; Gerhard Mees, DürenerFriedensGruppe; Hans Decruppe, Rechtsanwalt, Bergheim, Fraktionsvorsitzender Die Linke. im Kreistag RheinErft; HorstPeter Rauguth, Bundesvorstand pax christi; Irene Mörsch, Düren; Kathrin Vogler, friedenspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag; Klaus Stein, DKP Köln; Klaus Kenke, Friedensbeauftragter des Kirchenkreises Jülich; Kornelia Kania, Barsinghäuser Str. 5, 30890 Barsinghausen; Lucas Wirl, Geschäftsführer IALANA; Martina Thomas Die Linke. im Rat der Stadt Hürth; Matthias W. Birkwald, Köln, MdB Linkspartei; Matthias Jochheim, IPPNW Regionalgruppe Frankfurt/M; Monika Fuchs pax christi Düren; Peter Erken, Nörvenich; Rainer van Heukelum, Mitglied von Pax Christi und dem Bund für Soziale Verteidigung; Siegrid Bergsch, Düren; Şirin Seitz, Kreissprecherin Die Linke, RheinErft Vorsitzende; Susanne Rössler, Pfarrerin Düren; Silke Strunk; Simon Papel; Stefan Söhngen, Kreisgeschäftsführer Die Linke RheinErft; Vera Schellberg, Pfarrerin Düren; Walter Mörsch, Düren; Wolfgang Scholz, Gewerkschaft IGMetall, Betriebsrat. ViSdPG: Heiner Krüger, Malteserstr. 22, 52349 Düren; lieblux@aol.com


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