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Friedens Gruppe

Düren

 

Es mag Zeiten geben
in denen wir zu machtlos sind,
Ungerechtigkeiten vorzubeugen.
Aber es darf nie eine Zeit geben,
in der wir nicht protestieren.

​

(Elie Wiesel)

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Aktuelles

Nächstes Treffen der Gruppe
Mittwoch, den 25.02.2026 um 18:00​

​Ort:

​Haus der Evangelischen Gemeinde zu Düren (Wilhelm-Wester-Weg 1, 52349 Düren)

Sa. 04.04.2026, Düren und Köln
Ostermarsch 2026

 

es gibt viele Gründe Ostern für Frieden und Abrüstung auf die Straße zu gehen. Auch in Düren wird es wieder Aktionen im Rahmen des Ostermarsches geben.


Ab 11.00 Uhr beginnt auf dem Kaiserplatz in Düren eine Kundgebung mit Informationen, Musik von Gerd Schinkel und Redebeiträge zum Thema NEIN zur Wehrpflicht und Atomwaffen weltweit abschaffen. Der Bürgermeister Hans Peter Ullrich wird auf der Auiftaktkundgebung ein Grußwort halten. Ab ca 12.30 Uhr geht es dann mit einer Demonstration zum Bahnhof Düren, von wo aus dann Interessent*innen gemeinsam mit dem Zug nach Köln fahren um am Ostermarsch Rhein Ruhr teilzunehmen.


Beteiligt euch zahlreich

​

Aufruf zum Ostermarsch Rhein Ruhr 2026 mit Unterschriftenlist zur Unterstützung (PDF, 2 Seiten, 921 KB)

​

Gerd Schinkel am 12, Oktober 2024 auf der Demo in Nörvenich gegen die NATO-Atonkriegsübung

Gedenkveranstaltung​

 

Zum 81. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz durch die Rote Armee hat die FriedensGruppeDüren, die Stadt Düren und die Evangelische Gemeinde zu Düren am 27.01.2026 ab 14.30 Uhr zu einer Veranstaltung in die Marienkirche Düren eingeladen. Das Motto der Veranstaltung, zu der ca 40 Personen, unter ihnen der Bürgermeister der Stadt Düren, gekommen sind, war, „Erinnern gegen Gewalt und Unmenschlichkeit. Erinnern für Kraft und Hoffnung“.


Die per Beamer in Teilen gezeigte Mauthausen Kantate (https://www.youtube.com/watch?v=PPEeBgMcLHo) war der Dreh und Angelpunkt an diesem Nachmittag. Bei diesem Musikstück handelt es sich um einen Zyklus aus vier Gedichten über das KZ Mauthausen die der Holocaust Überlebende griechischer Dramatiker, Drehbuchautor, Dichter und Schriftsteller Iakovos Kambanellis verfasste und die 1965 von dem griechischen Komponisten Mikis Theodorakis vertont wurden.


Des weiteren gab es eine Gesangseinlage von Manuela Gigi, die das Lied Imagine von John Lennon vortrug, eine Mitmachtaktion zum Thema Frieden, bei der die Teilnehmer*innen auf eine kleine weiße Friedenstaube ihre persönlichen Wünsche schreiben und diese dann auf eine an der Wand befestigten große Friedenstaube aufkleben konnten.


Der Bürgermeister Frank Peter Ullrich hielt eine kurze Ansprache mit dem Fazit, wehrt den Anfängen, Nie wieder Faschismus-Nie wieder Krieg als Lehre aus der Zeit des deutschen Faschismus an der Macht. Insgesamt war es eine gelungene und in Anbetracht, dass weltweit die Rechten auf dem Vormarsch sind, eine wichtige Veranstaltung.


Die vier Gedichte von Iakovos Kambanellis:


Ásma Asmáton (Lied der Lieder)

 
O wie schön ist doch meine Geliebte 
In ihrem Alltagskleid 
Ich seh’ sie vor mir mit ihrem Kämmchen in dem Haar. 
Und keiner hat es je gewusst, dass sie so schön ist.


Ihr Mädchen von Auschwitz und von Dachau, ihr Mädchen 
Habt ihr gesehen die Geliebte mein?

​

Wir sahen sie auf einer weiten Reise 
Ihr Kleid trug sie nicht mehr 
Und auch kein Kämmchen im Haar.

 

O wie schön ist doch meine Geliebte 
Verwöhnt von ihrer Mutter 
Verwöhnt von den Küssen ihres Bruders! 
Und keiner hat es je gesehn, dass sie so schön ist.


Ihr Mädchen von Mauthausen, ihr Mädchen von Belsen 
Habt ihr gesehen die Geliebte mein?


Wir sahen sie auf einem eiskalten Platze 
Und mit einer Nummer auf dem weißen Arme 
Und einem gelben Stern auf ihrem Herzen.


O wie schön ist doch meine Geliebte 
Verwöhnt von ihrer Mutter 
Verwöhnt von den Küssen ihres Bruders! 
Und keiner hat es je gesehn, dass sie so schön ist.

​

O Andónis (Andonis) 

 

Dort auf der breiten Treppe, 
Auf der Treppe der Tränen, 
Im tiefen “Wiener Graben”, 
Im Steinbruch der Klagen.

​

Dort laufen Juden und Partisanen, 
Stürzen Juden und Partisanen, 
Schleppen Steine auf dem Rücken, 
Steine, Kreuz des Todes.

​

Dort hört Andonis die Stimme, 
Hört die Stimme sagen: 
Kamerad, o Kamerad, 
Hilf mir die Treppe hinauf!

​

Doch dort auf der breiten Treppe 
Und auf der Tränen Treppe
Ist solche Hilfe Schande, 
Ist solch ein Mitleid Fluch.

​

Der Jude stürzt auf der Treppe, 
Die Treppe färbt sich rot. 
Und du, mein Junge, komm mal her, 
Schlepp jetzt einen doppelt so großen Stein.

​

Ich nehm einen zweimal, dreimal so großen. 
Ich heiße Andonis, 
Und bist du ein Mann, komm her, 
Auf den marmornen Druschplatz.

​

O Drapétis (Der Flüchtling)


Janos Beer aus dem Norden,
erträgt den Stacheldraht nicht mehr.
Er fasst sich ein Herz, ihm wachsen Flügel,
er rennt durch die Dörfer im Tal.


"Frau, gib mir Brot
und andere Kleidung.
Ich hab einen weiten Weg vor mir,
über Seen muss ich fliegen."


Wo er geht und steht,
erzählt er sein Leid.
Doch sie haben Angst und schließen die Läden,
keiner gibt ihm Brot.


Sie übergeben Janos der SS.
Zum Galgen bringen sie ihn jetzt.


Áma Teli’si o Pólemos (Wenn der Krieg zu Ende geht)

​

Mädchen mit angsterfüllten Blicken, 
Mädchen mit eiskalten Händen, 
Wenn der Krieg zu Ende geht, vergiss mich nicht.

​

Freude der Welt, komm ans Tor! 
Umarmen wir uns auf der Straße! 
Tauschen wir Küsse auf dem Platz!

​

Wir wollen einander lieben im Steinbruch, 
In den Gaskammern, 
Auf den Wachtürmen und auf der Treppe.

​

Uns lieben am helllichten Mittag, 
An allen Orten des Todes, 
Bis sein Schatten entweicht. 
 

​​Brief an den Weihnachtsmann
Erich Kästner

 

Lieber guter Weihnachtsmann,
Weißt du nicht, wies um uns steht?
Schau dir mal den Globus an.
Da hat einer dran gedreht.

 

Alle stehn herum und klagen.
Alle blicken traurig drein.
Wer es war, ist schwer zu sagen.
keiner wills gewesen sein.

 

Uns ist gar nicht wohl zumute.
Kommen sollst du, aber bloß
Mit nem Stock und mit ner Rute.
Beide bitte ziemlich groß.

 

Leg die Herrn der Industrie,
Auch wenn sie sich harmlos stellen,
Kurz entschlossen übers Knie,
Denn das hilft in solchen Fällen.

 

Ziehe denen, die regieren,
Bitteschön, die Hosen stramm.
Wenn sie heulen und sich zieren,
Zeig auf ihr Parteiprogramm.

 

Und nach München lenk die Schritte,
Wo der Hitler wohnen soll.
Hau dem Guten, bitte, bitte,
Den Germanenhintern voll!

 

Komm, erlös uns von der Plage,
Weil ein Mensch das gar nicht kann.
Ach, das wären Feiertage!
Lieber, guter Weihnachtsmann …

​

https://www.deutschelyrik.de/brief-an-den-weihnachtsmann.html

​​Friedenslied auf Platz 8 der TOP 444

 

„Nein, meine Söhne geb ich nicht“ von Reinhard May belegte bei den diesjährigen TOP 444, ausgestrahlt von WDR 4 in der Zeit vom 27.11 bis 29.11.2025, Platz Nummer 8. (https://www1.wdr.de/radio/wdr4/aktionen/top444/finale-platzierungen-112.html)

 

Bei den TOP 444 konnten die Zuhörer*innen im Vorfeld 3 Titel benennen, die ihre Favoriten sind. Diese Vorschläge waren dann die Grundlage für die Platzierungen

 

Die Platzierung des beeindruckenden Friedensliedes, welches Kriegsdienstverweigerung und die Ablehnung, Söhne (auch Töchter) für den Krieg wegzuschicken thematisiert, ist besonders erfreulich, da der SWR dieses Antikriegslied noch vor Kurzem aus der Vorschlagsliste für die Hitparade entfernt hatte.

 

Als Begründung nannte der Sender den »Verdacht der Manipulation«. Diese Erklärung wirkt fadenscheinig und wirft mehr Fragen auf, als sie beantwortet. In einer Liste mit über 1.000 Titeln soll ausgerechnet bei diesem einen Lied Manipulation vorgelegen haben? Während Songs wie »Bohemian Rhapsody« von Queen bereits mehrfach den ersten Platz belegen konnten, soll nur bei Reinhard Meys Antikriegslied Unregelmäßigkeit bestanden haben? Diese Ungereimtheit lässt Zweifel an der tatsächlichen Motivation dieser Entscheidung aufkommen.

​

Offensichtlich war dieser Umstand einigen Hörer*innen bekannt und ihre Motivation an der Abstimmung teilzunehmen und für das beeindruckende Friedenslied zu voten. Mit Erfolg, denn am Samstag abend wurde im WDR Fernsehen „Nein, meine Söhne geb ich nicht“ als Video und im WDR 4 Radio als Audio ausgestrahlt.
Lisa Feller, die gemeinsam mit Bastian Bender die TOP 444 im WDR-Fernsehen präsentierte, war offensichtlich von diesem Lied beeindruckt.

​

Alles in Allem ein Lichtblick in einer Zeit, wo die Gesellschaft auf Krieg eingestimmt werden soll!


Link zu „Meine Söhne geb ich nicht“: Reinhard Mey & Freunde - Nein, meine Söhne geb' ich nicht [Offizielles Video]

​​Frieden schaffen - Vom Krefelder zum Berliner Appell

​

Mitschnitt der Veranstaltung am 25.Oktober 2025 im Seidenweberhaus Krefeld (04:15:19)

https://youtu.be/p2388wEkJ1I


Link Krefelder Appell:

https://www.atomwaffena-z.info/glossar/begriff/krefelder-appell
Link Berliner Appell:

https://nie-wieder-krieg.org/berliner-appell/

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​Pressehinweis:

​Den Atomkrieg üben

 

Das diesjährige Atomkriegsmanöver „Steadfast Noon“ geht heute (24.10.2025) mit deutscher Beteiligung zu Ende. Die Debatte über einen europäischen Nuklearschirm oder eine deutsche Atombombe dauert an.

 

Der gesamte Beitrag kann hier als PDF heruntergeladen werden (3 Seiten, 59 KB):

https://6eb3e6c0-1a73-4e23-b626-36b75eb8892d.usrfiles.com/ugd/6eb3e6_d1865d38626c4ccda1e97020961e49dd.pdf

er stammt von

https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10170

ist dort aber nur noch als Auszug zu finden.

​Bericht:

​Friedensbewegung demonstriert in Nörvenich

 

Rund 150 Menschen sind dem Aufruf von Friedensgruppen gefolgt und haben am 11.Oktober 2025 an der Demonstration in Nörvenich teilgenommen. Diese richtetet sich gegen das ab nächste Woche beginnende NATO-Atomkriegsmanöver „Steatfast Noon“. An der Kriegsübung mit Schwerpunkt am niederländischen Atomwaffenstandort Voelkel, beteiligt sich auch das in Nörvenich stationierte Taktische Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“ mit 3 für den Abwurf von Atombomben konzipierten Tornados und 4 Eurofighter. Die Demonstranten forderte unter anderem den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und die Ächtung der Atomwaffen weltweit.

 

Video der Abschlusskundgebung in Nörvenich:
https://fair.tube/w/rDjt8D6ou9ywtj7BbxPhYT (externe Links zum Videoportal fair.tube, 01:42)

​Presseerklärung:
Vorbereitungskreis „Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden“

​Demonstrationen in Berlin und Stuttgart

 

Friedensbewegung setzt deutliches Zeichen gegen die zunehmende Kriegsgefahr und Militarisierung der Gesellschaft Vereint gegen Völkermord, soziale Verrohung und Sozialabbau und für das Ende von Kriegen und Hass.


20.000 Menschen in Berlin und 15.000 in Stuttgart haben heute ihr Bekenntnis für Frieden und Diplomatie, gegen Krieg und Hochrüstung auf die Straße getragen. Der Vorbereitungskreis „Nie wieder kriegstüchtig! Stehen wir auf für Frieden“ vereinte erfolgreich eine gewachsene soziale und politische Opposition gegen die Hochrüstungspläne und die Verschuldungspolitik der Bundesregierung. Eine Widerstandsbewegung, die sich gegen den sozialen Kahlschlag wehrt, der mit der hochgefährlichen Aufrüstung der Bundesregierung einhergeht, weil das Geld für marode Schulen, den Öffentlichen Nahverkehr, das Gesundheitswesen, die Kultur sowie Klimaschutz und globale Entwicklung gebraucht wird.

​

Die Rednerinnen und Redner stellten sich entschieden gegen die Aufrüstungspläne der Bundesregierung, verurteilten die Mitschuld Deutschlands am israelischen Völkermord in Gaza, sprachen sich gegen die Wehrpflicht aus, lehnten die erwartete Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland ab und forderten Diplomatie statt Waffenlieferungen. Und sie äußerten ihre Befürchtung, dass der Druck des Schuldenmachens dieses Land zwangsläufig noch unsozialer machen wird.

Die 500 unterstützenden Organisationen, Initiativen und Gruppen haben mit ihrer Mobilisierung diesen Erfolg möglich gemacht. Dem gemeinsamen Engagement von Friedensbewegten, jung und alt, von Gewerkschaftern und Parteimitgliedern ist es zu verdanken, dass in Berlin und in Stuttgart Tausende Menschen ihr Bekenntnis für eine andere Politik friedlich auf die Straße getragen haben.

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Nun geht die Friedensbewegung mit ihren Partner:innen mit gestärktem Vertrauen weiter in einen heißen Herbst, um einen nuklearen Winter zu verhindern.

 

Bereits am 11. Oktober steht der Protest gegen das Atomkriegsmanöver „Steadfast Noon“ in Nörvenich an. https://www.friedenskooperative.de/sites/default/files/noervenich_250919_print.pdf (PDF, 2 Seiten, 858 KB)

 

Die Friedensbewegung wird sich der verantwortungslosen Politik der Konfrontation weiter entgegenstellen und Alternativen aufzeigen zu Krieg und Hochrüstung. Wir wollen nicht kriegstüchtig sein, sondern friedensfähig. Wir brauchen Diplomatie und Entspannungspolitik statt Eskalation und Kriegsvorbereitung. Das ist das Fazit dieses Tages.


Redebeiträge und Videos Berlin:

https://youtu.be/yMsuevvV1Ls

Redebeiträge und Videos Stuttgart:

https://friedensdemo0310.org/stuttgart/
 

​Die „Parade gegen Krieg und Militarisierung“ am 30.August 2025 in Köln wurde vorzeitig mit fadenscheinigen Begründungen und  massivem Polizeieinsatz vorzeitig aufgelöst. Unser folgende Bericht und Fotos aus Sicht eines Teilnehmers an der Demonstration veröffentlichen wir als Gegendarstellung zu der Berichterstattung in den Medien, die tendenziös aus Sicht der Polizei erfolgte.

Bericht

​Köln: Polizei eskaliert auf gemeinsamer Demonstration  des Bündnises  „Rheinmetall-Entwaffnen“ und dem „Kölner Friedensforum“

 

Die Demonstration fand mit ca 3000 Teilnehmer*innen unter dem Eindruck der fortschreitenden Militarisierung Deutschlands sowie der EU und der teilweisen Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland im Kölner  Grüngürtel statt.


Bereits der Start der Demonstration wurde durch die Schikane der Polizei auf über eine Stunde hinausgezögert und mit vermeintlichem Verstoß gegen die Auflagen begründet. Nach wenigen hundert Metern kam es erneut zu mehreren Versuchen, die Demo zu stoppen, erneut begründet mit dem Verstoß gegen die Auflagen. Angeführt wurden hier Vermummungen durch zu hoch gehaltene Transparente der Demonstrationsteilnehmer:innen.

 

Ihr vorläufiges Ende fand die Demo bereits vor dem Erreichen der Zwischenkundgebung. In einer engen Seitenstraße entschied die Polizei, die Demo anzuhalten und den Teil des  „Rheinmetall-Entwaffen“ Camps vom Teil  des „Kölner Friedensforum“ abzuspalten und einzukesseln. Ohne jegliche Kommunikation mit der Versammlungsleitung, griff die Polizei die Versammlung an und nahm einzelne Teilnehmer*innen fest. Die Polizei trennte die Demo unter dem Einsatz massiver Gewalt und veranlasste die Durchsuchung des Lautsprecherwagens vom „Rheinmetall-Entwaffnen“ Demoblock. Durch den folgenden Gewaltexzess der Polizei unter Einsatz körperlicher Gewalt und Pfefferspray kam es zu über 50 Verletzten.

 

Mit dem Einbruch der Dunkelheit entschied die Polizei, die übriggebliebenen Demonstrant:innen einer polizeilichen Maßnahme zu unterziehen und kündigte die Erkennungsdienstliche Behandlung (ED-Behandlung) der übriggebliebenen etwa 1000 Versammlungsteilnehmer:innen an. Die angekündigte ED-Behandlung dauert bis zum frühen Morgen. Die Arbeit der Demosanitäter:innen wurde behindert und die weitere Sicherstellung der medizinischen Versorgung unter Androhung von Platzverweisen zum Teil unterbunden.

 

Diese deutliche Eskalation des antimilitaristischen Protests besonders des Bündnisses „Rheinmetall Entwaffnen“ zeigt, wie die Aufrüstung und Militarisierung mit dem Angriff auf demokratische Rechte einhergeht. Die Militarisierung des deutschen Imperialismus zur Durchsetzung ihrer wirtschaftlichen Interessen auf der Welt geht einher mit der inneren Militarisierung und der Unterdrückung von Antikriegsprotesten. Bereits im Vorhinein wurde versucht, das Camp gerichtlich zu verbieten. Dieser Angriff des Staates zeigt den politischen Willen der Unterdrückung kritischer Stimmen.

​

Beiträge anderer Medien dazu:

https://www.jungewelt.de/artikel/507513.repression-gegen-friedensbewegung-amtliche-ausfl%C3%BCchte.html

https://www.jungewelt.de/artikel/507466.dkp-verurteilt-polizeiangriffe-auf-antimilitaristische-demonstration.html

https://www.unsere-zeit.de/polizeischikane-und-verletzte-bei-friedensdemonstration-in-koeln-4806889/

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Videoschnipsel (externe Links zum Videoportal fair.tube):

von der Bühne (14:24)

von einer Aktion (05:34)

vom Protest (10:20)​

Stadt Düren

Seit August 2005 ist die Stadt Düren Mitglied der Organisation „Mayors for Peace“.

Mehr dazu z.B. in dieser Pressemitteilung der Stadt zum Flaggentag 2022:

https://www.dueren.de/de/verwaltung-politik/stadtverwaltung/presse/pressemitteilung/buergermeister-frank-peter-ullrich-hisst-heute-symbolisch-die-mayors-for-peace-flagge-als-zeichen-der-solidaritaet

Mehr zu den „Mayors for Peace“ gibt es hier:

https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Politische-Gremien/Mayors-for-Peace/Wer-sind-die-Mayors-for-Peace

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2019 ist die Stadt dem  ICAN-Städteappell beigetreten

https://www.icanw.de/ican-projekte/ican-staedteappell/

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Auch zum Atomwaffenverbotsvertrages hat die Stadt Stellung bezogen:

https://www.dueren.de/de/verwaltung-politik/stadtverwaltung/presse/pressemitteilung/mayors-for-peace-begrueen-inkrafttreten-des-atomwaffenverbotsvertrages

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Selbstverständnis

Wer für Frieden eintritt, geht vom Grundsatz gleicher Rechte für alle Menschen aus. Rassismus und Nationalismus sind mit einer Politik der Verständigung und der Humanität nicht vereinbar. Wir lehnen deshalb eine Zusammenarbeit mit Organisationen und Personen ab, die Menschenrechte nur für sich oder die eigenen Gruppe gelten lassen wollen.

Über Uns

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Vereint für den Frieden

 

Die FriedensGruppeDüren ist ein freier Zusammenschluss von einigen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Weltsicht.

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Lokal handeln, global denken

 

Wir treffen uns mit dem Ziel, ein friedliches Zusammenleben von Menschen vor Ort und in der Welt zu erhalten und/oder zu befördern.

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Zentrales Thema: Frieden

 

Dabei ist allen Beteiligten bewusst, dass es einen engen Zusammenhangs mit anderen Themen (Umwelt, Klima, Gerechtigkeit, Migration, ..) gibt.

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Email:

lieblux@aol.com

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Verantwortlich: Heiner Krüger. Malteserstraße 22. 52349 Düren​​​

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